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Waldeinsätze von Jugendlichen im Nationalpark Harz
Seit vielen Jahren ist der Jugendwaldeinsatz im Nationalpark Harz für Schülerinnen und Schüler ein Weg, die Natur und speziell den Wald aktiv zu erleben.
Der einst von Forstleuten geprägte Begriff der „Nachhaltigkeit“ spielt spätestens seit der UN-Umweltkonferenz von Rio de Janeiro (1992) und der damals verabschiedeten Agenda 21 eine entscheidende Rolle. Die Rolle nämlich, das jede und jeder Einzelne von uns zur Erhaltung unseres Planeten und seiner Lebensgrundlagen beitragen kann und muss!
Was und wie viel man da machen – oder lassen! - kann, das können die Schülerinnen und Schüler im Nationalpark zwölf Tage lang hautnah erleben.
Als offizielles Projekt der UN-Dekade zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung hat es sich das Jugendwaldheim im Nationalpark Harz zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen den Gedanken und das Prinzip der Nachhaltigkeit ganz praktisch näher zu bringen.
Zum Jugendwaldeinsatz sind Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der siebten Klasse, aber auch Gruppen von bspw. Jugendfeuerwehren ab 13 Jahren herzlich eingeladen. Die Einsätze beruhen auf dem Prinzip der Leistung und Gegenleistung. Das heißt, als Gegenleistung für ihren Einsatz erhalten die Jugendlichen sehr günstig Unterkunft im Jugendwaldheim, Verpflegung und Programm (bundeslandabhängig ca. 70 bis 100 € je Teilnehmerin bzw. Teilnehmer für zwei Wochen).

Im Rahmen des rechtlich als „Betriebspraktikum“ definierten und offiziell anerkannten Waldeinsatzes achten wir streng darauf, dass hier niemand überfordert oder gar ausgebeutet wird. Mit den sprichwörtlichen „Händen in der Tasche“ geben wir uns allerdings auch nicht zufrieden – denn wer am Ende unsere Praktikumsbescheinigung in Händen hält, die/der kann stolz sein auf ihren/seinen aktiven Beitrag zum Erfolg des Nationalparks Harz!
Die Belegungsplanung des Jugendwaldheimes erfolgt in der Regel sechs bis acht Monate im Voraus. Weitere Details und organisatorische Hinweise finden Sie auf www.nationalpark-harz.de.