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FreiwilligenkoordinatorInnen aus europäischen Parks lernen voneinander

Fünfundzwanzig Freiwilligenkoordinatorinnen und -koordinatoren aus Europa trafen sich Anfang Oktober zu einem dritten Workshop. Seit August 2008 arbeiten sie in einer so genannten GRUNDTVIG Lernpartnerschaft zusammen, finanziell unterstützt durch die EU. Das erste Treffen im November 2008 war von EUROPARC Deutschland gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Mittelelbe organisiert worden; das zweite fand im April dieses Jahres im Abruzzo-Nationalpark in Italien statt. Nun war die lettische Nationale Naturschutzadministration Gastgeber für die FreiwilligenkoordinatorInnen aus Spanien, Italien, Lettland, Litauen, Rumänien, Island, Großbritannien und Deutschland. Dort, im Gauja-Nationalpark, wurde der begonnene Erfahrungsaustausch rund um die Arbeit mit Freiwilligen in Schutzgebieten fortgesetzt. Viele TeilnehmerInnen konnten berichten, dass der „Blick über den europäischen Tellerrand“ positive Aspekte für ihre eigene Arbeit gebracht hat. Der durch das Projekt begonnene rege Austausch von Freiwilligen in die Partnergebiete wurde ebenfalls sehr begrüßt und von einigen TeilnehmerInnen ausführlich vorgestellt. Aus Deutschland waren beispielsweise zwei „Freiwillige in Parks“ in Island im Einsatz, um dort Wanderwege auf Rollstuhltauglichkeit zu untersuchen (wie in dieser Rubik am 25.9.09 berichtet). Während des Treffens bestand vielfältige Gelegenheit, Land, Leute und Naturschutz in Lettland näher kennen zu lernen: Vorträge, Exkursionen und Arbeitseinsätze, in denen die KoordinatorInnen selbst als Freiwillige tätig wurden, hatten die Gastgeber bestens vorbereitet und organisiert.
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Nähere Infos zur GRUNDTVIG Lernpartnerschaft „European volunteers in parks“ finden Sie auf unseren International-Seiten.
16.10.09