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Europäischer Freiwilligendienst
Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) bietet jungen Menschen bis 30 Jahre für i.d.R. 6-12 Monate die ausgezeichnete Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern, ein Land intensiv kennen zu lernen, Sprachkenntnisse zu erwerben bzw. zu verbessern, neue Einblicke in die Arbeit für Menschen, Natur und Kultur zu bekommen, Freundschaften zu schließen,…
EUROPARC Deutschland entsendet EFDlerInnen in ausländische Schutzgebiete, außerdem nehmen einzelne deutsche Parks EFDlerInnen aus dem Ausland auf. Es werden ausschließlich junge Leute vermittelt, die EUROPARC Deutschland von deutschen oder ausländischen Schutzgebieten vorgeschlagen werden (z.B. Aufgrund ihres Engagements als Freiwillige, Bindung an das Schutzgebiet als Ex-Junior-Ranger o.Ä.). Bei Interesse nutzen Sie den Kontakt zu „Ihrem“ Schutzgebiet und wenden Sie sich gemeinsam an uns.
EUROPARC Deutschland Kontakt
Weitere Informationen zum Europäischen Freiwilligendienst: www.go4europe.de
O-Töne:
"Ein Höhepunkt meines EFD-Einsatzes in Island war der Empfang der Britischen Botschaft. Ca. 30-40 Leute, angeführt vom britischen Botschafter und der isländischen Umweltministerin. Wir vier EVS-Volontäre haben die vielen hundert Freiwilligen vertreten, die über das Jahr nach Island kommen ... Ganz schön wichtig (und etwas underdressed ;) ) kamen wir uns vor! Aber anscheinend haben wir einen guten Eindruck hinterlassen: Die Umweltministerin hat sich am Tag darauf persönlich bei unserem Chef für unser Erscheinen bedankt und unsere Motivation und unseren Einsatz gelobt. Herzlichen Dank! Ganz nach isländischer Art hat der Empfang übrigens im Haus des britischen Botschafters statt gefunden. Hier steht etwas über den Empfang auf der Homepage der British Embassy. Die anschließende Einladung des Umweltamtes in ein sehr gutes Fischrestaurant haben wir übrigens auch nicht ausgeschlagen...)
Im Anschluss an diesen offiziellen Tag konnten wir dann auch endlich wirklich losarbeiten: Schnee schippen am Myvatn, im Norden Islands. Einige der dort für Wanderer errichteten Boardwalks werden durch Schnee im Winter beschädigt, und um das Ausmaß festzustellen und entsprechend notwendige Maßnahmen festzulegen, mussten wir die Boardwalks ja erst mal finden! Also Spaten und Schaufel und ab in den Schnee. Es hat wirklich 5 Leute und den ganzen Tag gebraucht, bis wir die 50m, 1-1,5m tiefen Schnee freigegraben hatten. Nun ja, es gibt Schlimmeres: Blauester Himmel, schönste Sonne und kein Wind. T-Shirt und Sonnenbrille waren völlig ausreichend. Dass auch Sonnencreme notwendig gewesen wäre, habe ich dann erst am Abend festgestellt: Ich kann jetzt sagen, dass meine neue Sonnenbrille so perfekt passt, dass mein Gesicht sich gestochen scharf rot-weiss voneinander abgesetzt hat! Übernachtet haben wir direkt am See in einem winzig kleinen, Oma-ähnlichen Ranger-Haus, in dem wir ausgiebig die Stille auf dem Land genießen konnten. Oh, und bevor ich es vergesse, genießen konnten wir natürlich auch Islands tollste, natürliche heiße, Quelle, die nicht viel mehr als eine 1,5m breite und 10m tiefe Felsspalte ist (Kletterweg!), an deren Grund ein halbwegs unterirdischer See (noch um einiges tiefer) mit gut 40°C Wassertemperatur anfängt ... So lässt sich ein Arbeitstag durchaus ausklingen!
Nach 2 Tagen war unsere Arbeit dort auch schon erledigt und ich habe mich das erste mal von meiner EVS-Gruppe getrennt, da für mich eine Urlaubswoche anstand. Ganz schön seltsam, nachdem diese Leute gerade so etwas wie meine Familie darstellen..." (Anna Lefering aus Deutschland, EFDlerin für 6 Monate in Island, The Environment Agency of Iceland)
„Jetzt sind schon 28 Tage wie im Fluge in England vergangen und es gibt als Freiwilliger wirklich viel zu tun. Ich fühle mich hier sehr wohl und alle Mitarbeiter sind sehr nett und freundlich (...) Heute hat mich ein Arbeitskollege in ein Museum (Beamish Museum) eingeladen, was sehr spannend war, denn es war nicht nur ein Museum, sondern ein ganzes Museumsdorf, was einst ein altes Kohlenbergbaudorf war. (...) In der Woche arbeite ich dann im Learning and Discovery Centre und jeden Mittwoch im Naturschutzteam. So haben wir letzten Mittwoch im Wald die neugeplanzten Bäume gepflegt und am Nachmittag eine Wanderung gemacht, um Reptilien zu suchen, denn erst vor 2 Monaten wurden zwei Ringelnattern entdeckt, die in Gibside für lange Zeit als verschwunden galten, also eine echte Sensation. (...) Letzte Woche haben wir drei Fransenfledermäuse gefangen, die erstmalig in Gibside festgestellt wurden und sie mit Transmittern bestückt, damit man ihren Schlafplatz orten kann. Das waren schon sehr spannende Abende! (...) Es gibt so wirklich sehr verschiedene Sachen, bei denen man behilflich sein kann und es macht eine Menge Spass.“ (Christoph Damm aus Deutschland, EFDler für 12 Monate in Großbritanien, Gibside, National Trust)
“I arrived in the beginning of august and we organised a Youthcamp of ten days. The theme was nature conservation and protection. The pupils who were involved in the project were a german class from Mihla and a roumanian ecoclub from Rodna Mountains national park.It was a good start because I was involved in the monitoring projects and I had a better overview of the nature park and its activities. (…) So right now I am pretty happy in my job, I am just a little bit scared about the cold winter. (…) Concerning the people around here I live in a flat with other german volunteers and I get along with them so I don't feel lonely. The team is also nice to me even if I don’t understand the eichsfeld dialect right now.” (Emeline Oules aus Frankreich, EFDlerin für 12 Monate im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal)